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Die Wirtschaftschance/-krise... |
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Globale Einflüsse, wie Ressourcenverknappung, Globalisierung, demographischer Wandel, sowie die Entwicklung der Finanzmärkte, lassen einen enormen Wandlungsprozess in den regionalen Wirtschaftsstrukturen erwarten. Weitreichende Veränderungsprozesse in kultureller, gesellschaftlicher sowie wirtschaftlicher Hinsicht werden neue Wertemuster erzeugen, (vgl. Kruse 2004, S. 55 ff. oder auch per Video) die wiederum neue Chancen eröffnen, das wirtschaftliche Wachstum zu befördern.
Insbesondere die regionale ostsächsische Wirtschaft wird sich zukünftig komplexen Herausforderungen stellen müssen, die erheblichen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben werden. Hierzu zählen unter anderem:
- der zunehmende Fach- und Führungskräftemangel und die sich daraus verschlechternde Wettbewerbsstärke der regional ansässigen klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) im internationalen bzw. globalen Wettbewerb. (vgl. Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) 2007) Gerade in ländlichen Regionen haben die ortansässigen Firmen eine enorme Bedeutung für Erhalt und Revitalisierung kommunaler Strukturen. Brechen diese Strukturen weg, verliert die Region gerade für jene jungen Menschen an Attraktivität, die Leistungswillen haben, die mehr wollen und mehr können. Unternehmen in strukturschwachen Regionen haben Probleme qualifizierten und engagierten Nachwuchs zu finden und drohen ins Hintertreffen zu geraten gegenüber Mitbewerbern in den Metropolen. Ein Teufelskreis aus infrastruktureller und kultureller Verödung und Abwanderung von Humankapital resultiert: „Hier ist doch nichts mehr los.“ Eines der bislang kaum erkannten Potentiale zum Nachteilsausgleich liegt in den jungen Menschen, die zunächst eigentlich nur zwecks Studium in die Region gekommen sind, dann oft aber durchaus bleiben würden, wenn sie für sich einen Platz sehen würden.
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- die Problematik der Unternehmensnachfolge, welche sich u.a. durch drohende Schließung bestehender, bereits im Markt etablierter Unternehmen, weil für zentrale Positionen kein passender Nachfolger gefunden wurde begründet. Des Weiteren gehen Unternehmen in Insolvenz, weil Art und Weise sowie Ausmaß der im Zuge der Unternehmensübernahme notwendigen Veränderungsprozesse seitens der Beteiligten nicht rechtzeitig realisiert werden bzw. wurden. (vgl. Creditreform Dresden 2007)
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- dass durchschnittlich nur 22 % der Unternehmensneugründungen im gewerblichen Bereich die ersten Jahre überleben[3]. Viele Unternehmungen mit durchaus rentablen und innovativen Angeboten scheitern, nicht infolge Fehleinschätzung des Marktes oder übermächtiger Konkurrenz, sondern aufgrund vermeidbarer Fehler in der Betriebsorganisation, der Mitarbeiterführung und im Marketing.
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